Der Spessart gilt als eines der waldreichsten Mittelgebirge Deutschlands. Im Kerngebiet des Spessarts befinden sich keine größeren Städte. Mit seinen dichten Wäldern und Höhen bis zu 586 m ist der Spessart ein einzigartiges Natuerlebnis. Im frühen Mittelalter war der Spessart kaiserlicher Bannwald und der Jagd durch den Adel vorbehalten. Als "Spechtshard" = Spechtswald fand er seinen Namen. Auch heute noch sind die Spessart-Eichenwälder weltbekannt. Die Verbindung "Specht" und "Wald" hatte für unsere Vorfahren mythische Bedeutung. Die Ehrfurcht vor der Schönheit der Natur sollte auch den heutigen Besuchern beim Wandern durch die Wälder ins Bewusstsein kommen. Die ausgedehnten Wälder beherbergen Hirsch, Wildschwein und Reh. Der Auerhahn ist so gut wie ausgestorben, wogegen der namengebende Schwarzspecht ("Spechtshaardt") noch zahlreich vorkommt.
Die Flora ist, bedingt durch den Buntsandstein, nicht allzu artenreich. Dennoch finden sich hier selten gewordene Arten. So wird das Sinntal, das über Hessen in den nördlich anschließenden Naturpark Bayerische Rhön reicht, als das in Mitteleuropa bedeutendste Refugium für die Schachblume bezeichnet. Die ökologisch interessantesten Nischen sind die versumpften Talbereiche der Bäche, in denen sich seit der Aufgabe der Wiesenbewirtschaftung nach dem Zweiten Weltkrieg äußerst wertvolle Lebensgemeinschaften herausgebildet haben. Wegen der ursprünglichen Eichen-Urwaldbestockung sind die Gebiete Rohrberg und Metzgergraben als Naturschutzgebiete ausgewiesen. Am Südrand zum Main sind es Buntsandsteinbrüche. Das untere Schondratal als naturnahe Tallandschaft zeichnet sich neben einer Graureiherkolonie durch Nasswiesenkomplexe und Amphibienlaichgebiete aus und ist ebenfalls als Naturschutzgebiet besonders geschützt. Ausführliche und interessante Informationen gibt es beim [Naturpark Spessart].
Was gibts in Sulzbach?
Braunwarthsmühle
(einer unserer Sponsoren für die permanente MTB Strecke)
Ursprünglich gab es in der Gegend von Sulzbach fünf Mühlen. Bei der Braunwarthsmühle handelt es sich um eines der letzten historischen Mühlengebäuden Sulzbachs, deren Anfänge als "Getreide- und Ölmühle" irgendwo im 17. Jahrhundert liegen. 1652 wurde sie urkundlich als Mühle und Ölmühle erwähnt. Die Mühle wurde im Jahre 1992 vom Markt Sulzbach erworben. Am 21. Januar 1997 fasste der Marktgemeinderat nach vielen Diskussionen den Beschluss, die Braunwarthsmühle für kulturelle Zwecke umzubauen. Nach über 2 Jahren Bauzeit wurde das neue Bürgerzentrum am 01. Juli 2000 eingeweiht. Das Foto zeigt im hinteren Teil den Bürgersaal und im Vordergrund das eigentliche Mühlengebäude, in dem sich im Erdgeschoß ein Restaurant befindet.
Viele weitere historische Hintergründe und geschichtliches über Sulzbach findest du auf unserer speziellen Sulzbacher Seite im Menüpunt UNSER VEREIN
Was gibts in Aschaffenburg?
Das Schloss Johannisburg
Das bedeutende Renaissanceschloss, 1605–1614 von Georg Ridinger erbaut, diente bis 1803 als Nebenresidenz der Mainzer Erzbischöfe und Kurfürsten. Zu besichtigen sind eine Gemäldegalerie mit Werken von Lucas Cranach d.Ä. (Zweigmuseum der Bayer. Staatsgemäldesammlungen), die Paramentenkammer der Schlosskirche mit Gewändern aus dem ehemaligen Mainzer Domschatz, die mit klassizistischem Mobiliar ausgestatteten fürstlichen Wohnräume und das Städtische Schlossmuseum.
Pompejanum
Angeregt durch die Ausgrabungen in Pompeji ließ König Ludwig I. von Bayern 1840–1848 durch Friedrich von Gärtner diese Idealrekonstruktion eines römischen Wohnhauses errichten. Die Wandmalereien und Mosaikböden der farbenprächtigen Räume wurden nach römischen Vorbildern geschaffen. Sie bilden heute den passenden Rahmen für die Ausstellung von originalen Kunstwerken aus den Staatlichen Antikensammlungen. Das Pompejanum liegt malerisch auf einem Weinberg über dem Main, inmitten eines mediterran gestalteten Gartens mit Zedern, Mandelbäumen und Feigen.
Schönbusch - Park & Schloss
Der Park Schönbusch ist einer der frühesten Landschaftsgärten Süddeutschlands. Der Mainzer Erzbischof und Kurfürst Friedrich Karl von Erthal ließ ab 1775 das ehemalige kurfürstliche Wildgehege zu einem Park umgestalten. Unter maßgeblicher Mitwirkung seines Staatsministers Graf Wilhelm von Sickingen und des Architekten Emanuel d'Herigoyen wurden ab 1775 künstliche Seen und Wasserläufe ausgehoben, Hügel aufgeschüttet und ein geschlängelter Gürtelweg angelegt. Neben dem kurfürstlichen Pavillon (öSchloss Schnbusch) kamen bis 1788/89 das Wirtschaftsgebäude, die Hirtenhäuser und das Dörfchen als ländlich-pittoreske Staffagen, der Freundschaftstempel und das Philosophenhaus, der Aussichtsturm, der Speisesaal und die Rote Brücke hinzu.
Zur Vollendung der Gartenanlage war spätestens seit 1783 Friedrich Ludwig von Sckell hinzugezogen worden. Sckell konnte hier erstmals die in England erlernten Grundsätze der landschaftlichen Gestaltung in einem als Ganzes neu angelegten Park anwenden. Er hinterließ einen der bedeutendsten Landschaftsgärten Deutschlands. Im ehemaligen Küchenbau ist seit Juni 2001 ein Besucherzentrum untergebracht. Schwerpunkt des Informationszentrums ist die ergänzte und modifizierte Ausstellung "Alles scheint Natur", die bereits 1999 im Orangeriegebäude gezeigt wurde.
Was gibts in Mespelbrunn?
Schloss Mespelbrunn
Schloss Mespelbrunn liegt in einem verschwiegenen Spessart-Tal, zwischen Frankfurt am Main und Würzburg. Das Schloss ist von März bis November zu besichtigen und wurde unter anderem als Drehort des "Wirtshaus im Spessart" mit Liselotte Pulver und Carlos Thompson sowie als Schauplatz für das gleichnamige Theaterstück bekannt. Aufgrund seiner versteckten Lage überstand das Schloss alle Kriege unbeschadet und ist in seiner ursprünglichen Form erhalten geblieben. Noch heute befindet sich Schloss Mespelbrunn in Privatbesitz. Die Besitzer engagieren sich seit Anfang der 1950´er Jahre dafür, das Schloss sowohl als Denkmal zu erhalten und gleichzeitig einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Was gibts in Miltenberg?
In Ihren Erinnerungen "Ausblick vom Münsterturm" schrieb Elly Heuss-Knapp von dieser romantischen Stadt am Main: "Miltenberg erschien mir immer als das Herz von Deutschland. Der Marktplatz mit dem Brunnen ist für mich das deutsche Mittelalter schlechthin." Sehenswert: Die Mildenburg, der Toutonenstein im Burghof, Marktplatz mit Marktbrunnen, der "Riesen", älteste Fürstenherberge Deutschlands; Miltenberg ist Ausgangspunkt für herrliche MTB-Touren in den Odenwald. Hier finden Sie weitere Ausflugsziele in und um den Landkreis Miltenberg